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Dokumentarfilm 2006, 84min Regie Ruth Olshan

WIE LUFT ZUM ATMEN

Eine musikalische Reise in ein kleines Land zwischen Asien und Europa, das zu Unrecht zwischen den Grenzen der Kulturen vergessen wird: Georgien, das hier in seiner Schönheit, seinem Zauber und seiner Vielfältigkeit eingefangen ist.
Der Dokumentarfilm von Ruth Olshan entdeckt vor allem die beeindruckende Musik Georgiens, in der die kulturelle Identität seiner Bewohner tief verwurzelt ist.
In den fast verloren gegangenen und wieder entdeckten Gesängen und Tänzen, die die UNESCO auf die Liste des Weltkulturerbes gesetzt hat, meint man Stimmen und Lieder aus einer vergangenen Zeit zu hören.
Musik sei für sie so wichtig wie die Luft zum Atmen, erzählt eine Protagonistin im Film und man versteht sie sofort. Ruth Olshans vielschichtiges Porträt eines Landes, seiner Menschen und ihrer Musik zeigt, was das Besondere an der georgischen Musik ist: Die Lebendigkeit der Folklore im Alltag, die aufrecht erhaltenen Tradition, die in den Texten gespeicherten Mythen, das soziale Erleben der Musik, die regionale Unterschiedlichkeit der Kultur, und die Musiker, die die Musik heute auch in Pop- und Jazzbereiche weiterführen.
Dabei gelingt es visuell anschlaulich und akustisch faszinierend, diese einzigartige Kultur zu vermitteln, in denen die künstlerische Tätigkeit eine existenzielle Bedeutung für den einzelnen Menschen hat.

Details:

  • Produktionsfirma: aquafilm e.K.
  • Drehbuch: Ruth Olshan
  • Regie: Ruth Olshan
  • Kamera: Marcus Winterbauer
  • Schnitt: Christian Matern
  • Filmart: Dokumentarfilm
  • Jahr: 2006
  • Länge: 84
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